Season 9 des 2008 eröffneten Projektraumes k48 – Offensive für zeitgenössische
Wahrnehmung,
der weiterhin mit einer Reihe von temporären Interventionen in loser Folge künstlerisch bespielt wird.
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k48 – Offensive für zeitgenössische Wahrnehmung
Projektraum Oliver Hangl
Kirchengasse 48/Lokal 2, 1070 Wien

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Projekt 70: Der finstere Blick (9): Johanna Kandl – Rendezvous im Atelier
Darkroom Installation

"Ein Atelier hat mein Bruder in Prag, ich habe eine Werkstatt." (Der Maler Emil Orlik(1870, Prag-1932, Berlin, dessen Bruder ein Schneideratelier betrieb). Was wissen wir über die Ateliers/Werkstätten, in denen die Gemälde entstanden sind, die wir im Kunsthistorischen Museum, im Belvedere, im Louvre anschauen? Das Maleratelier, hell und womöglich nordseitig, Ort der Selbstinszenierung, auch selbst Bildmotiv und Faszinosum. Im Mittelalter sehen wir den heiligen Lukas die Madonna porträtieren, später ganze Bilderwände, Staffeleien, Draperien, Aktmodelle, Kollegen, ...

Termin: 08.06.16, 19 Uhr
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Projekt 69: Der finstere Blick (8): Ingeborg Strobl
Darkroom Installation

Imagination, ständiger Gedankenfluss, geistige Unruhe, den inneren Bildern ausgeliefert sein. NICHTS sehen bedeutet Kontrolle zu verlieren, Unsicherheit, Verlust scheinbarer Gewissheiten. Wer steht neben mir? Wie lange stehe ich da schon? Wo ist die Begrenzung? Gibt es Hindernisse im Raum? Ist der Boden eben? Wird es bedrohlich? Wohin gehe ich später essen? Und was werde ich trinken? Ist es bald zu Ende? Wenn ich jetzt gehe – ist das unhöflich? Peinlich? Störe ich das Sein der anderen? Wer ist ich?

Termin: 13.04.16, 19 Uhr
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Projekt 68: Blake/Dufek/Kutas: QUIET! The Internal Clamour
Performance

QUIET! ist experimentelles Musiktheater, musikbasierte Performance und explizite Befragung der Gegenwart zugleich. Stark am jeweiligen Aufführungsort orientiert und stetiges work-in-progress, versucht QUIET! mit verschiedenen theatralen Mitteln und in radikaler Parallelität derselben, der inneren Dialektik künstlerischer Schaffensprozesse wahrnehmbare Form zu verleihen. Drei Künstler_Innen aus sehr unterschiedlichen Kontexten entwickeln das Stück gemeinsam und sind auch zugleich auf der Bühne: ihre jeweiligen Erfahrungen, Ausdrucksformen und Persönlichkeiten bilden das Material für die Darstellung.

Termin: 07.04.16, 19 Uhr
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Projekt 67: Christian Helbock: ANEIGNUNG. Zugriff und Inbesitznahme im Kunstraum Performance-Lecture/Installation

„ANEIGNUNG“ beschäftigt sich mit einem unterbelichteten Aspekt im Kunstbereich: dem Griff auf Kunst und deren Entwendung aus dem institutionellen Rahmen. Dabei geht es um eine extreme Form der Kommunikation zwischen Künstler/Kunstbetrachter und Künstler/Kunstwerk. Der ideale Ausstellungsbesuch wird als eine erweiterte Form des Kunstschaffens erprobt. Die Rezeption des Kunstwerkes wird ernst genommen. Als Nachvollzug seiner Produktion. Als deren Ergänzung oder Erweiterung. Oder auch: als lakonische Geste.

Termin: 08.03.16, 19 Uhr
Ausstellung: 09.03.16, 15-18 Uhr
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Projekt 66: DRINGENDE DINGE ZU TUN
Gruppenausstellung von Studierenden/Institut für Kunst u. Gestaltung 1/TU Wien

"Dringende Dinge“ sind keine wissenschaftlich fassbare Kategorie. Sie entziehen sich einer eindeutigen Definition und lassen so die Interpretation durch die AutorInnen offen. Das Spekturm dieser Interpretation erstreckt sich deshalb von persönlichen Anliegen, die im Titel auch das hinausgeschobene Handeln, den (unfreiwilligen) Aufschub anklingen lassen, bis zu größeren gesellschaftlichen Anliegen, die womöglich bis zur Gründung neuer gemeinschaftlicher Strukturen reichen. Kuratorinnen: Christine Hohenbüchler, Barbara Holub.

Termin: 01.02.16, 19 Uhr
Ausstellung: 02.-03.02.16, 16-18:30 Uhr
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Kurator: Oliver Hangl

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