Season 5 des 2008 eröffneten Projektraumes k48 – Offensive für zeitgenössische
Wahrnehmung,
der weiterhin mit einer Reihe von temporären Interventionen in loser Folge künstlerisch bespielt wird.
Aktuelles Programm 2017
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k48 – Offensive für zeitgenössische Wahrnehmung
Kirchengasse 48/Lokal 2, 1070 Wien

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Projekt 37: Christina Nägele und Christian Teckert:
The Migration of the White Cube / Die Migration des Weißen Würfels
Vortragscollage

Der White Cube und seine Prinzipien sind schon längst aus dem Museum in den urbanen Raum emigriert. Ist die Logik des White Cube zum zentralen Baustein einer "projektbasierten Polis" geworden? In einer Vortragscollage werden das Entstehen, die Etablierung und die Migration des White Cubes als räumliches und urbanes Phänomen untersucht. Es geht um eine zwischen Fiktion und Realität angelegte Spurensuche im Bereich des Urbanismus, der Architektur, der Kunst, der Alltagskultur.

Vortragscollage: Dienstag, 27.11.12, 19 Uhr
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Projekt 36: Fam. Powidl DAAD
Öffentlicher Musikvideodreh

Die Schweizer "Fam. Powidl" verwandelt das k48 in ein temporäres Filmstudio. Im Rahmen eines konzertanten Live-Events interpretieren die Performer Cover-Versionen in unterschiedlichen Kostümen und Masken, wobei mehrere Kameraleute die Aktion aufzeichnen. Die gleichfalls maskierten BesucherInnen werden in unterschiedlichen Funktionen an dem Geschehen teilnehmen. Die Resultate der Travestie werden im Internet und TV veröffentlicht.

Performance: Mittwoch, 21.11.12, 19 Uhr, im Rahmen der VIENNAARTWEEK
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Projekt 35: window performance series #4: Dominik Nostitz
Schaufenster-Performance

Der Musiker, Produzent und Interventionskünstler Dominik Nostitz präsentiert gemeinsam mit dem australischen Allroundmusiker Trent Arkleysmith sein neues Debutalbum. Das Schaufenster als Traufenster soll von innen als auch von außen eine Annäherung an die einzelnen Songs provozieren. Nahe an der Straße ist auch Improvisatorisches erlaubt. Nahe an der Straße wird von den vielfachen Wegen musisch Reisender erzählt (Fotos: Christian Wind).

Performance: Dienstag, 16.10.12, 21 Uhr (band on window stage: 21:30 Uhr)
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Projekt 34: Der finstere Blick (3): Lampalzer/Oppermann
experimental setting „Fokus:BEYOND“

Im völlig abgedunkelten Raum, dessen Unbestimmtheit durch schwankenden Boden und unsicheren Horizont noch verstärkt wird, kommt nach langer Zeit das Psychofon wieder zum Einsatz. Das Gerät, das nach Stimmen aus dem Jenseits fahnden soll, funktioniert am besten bei größtmöglichen Rauschen. Desorientierung, geistiges Schweben, rauschhafte Zustände lassen auf erfolgreichen Kontakt hoffen. Eine Direktübertragung in den Warteraum, wo sich auch der Alkomat befindet, ist geplant.

Performance: Mittwoch, 26.09.12, 21 Uhr

>>> Tonbandaufzeichnung vom 26.09.2012 (zum Abhören der Stimmen aus dem Jenseits Abspielgeschwindigkeit manipulieren!)



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Projekt 33: Being my Deposit: Hilde Fuchs
Performance, Projektion, Sound, Kleidung

Fortsetzung einer Arbeitsreihe, die sich mit verlorener, vergessener oder weggelegter Kleidung im öffentlichen Raum und dem Finden als Moment von Identitätskonstruktion befasst. Das Publikum wird gebeten je ein Kleidungsstück abzulegen und zur Ver-fügung zu stellen. Diese Kleidersammlung wird für den Abend zum "Deposit/Fundus". Performatives Ziel ist es dem/der anwesenden, jedoch anonymen "Spender/in" nach-zuspüren und mittels körperdynamischer Prozesse zu dessen/deren "essential messages" vorzudringen. Akkustische Stadtaufnahmen und Fotoprojektionen von gefundener Kleidung ergänzen die Performance.

Performance: Mittwoch, 27.06.12, 19 Uhr
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Projekt 32: Der finstere Blick (2): Gerhard Veismann (D)
Installation, Performance "Grotto"

Der Ort, an dem sich Gerhard Veismann einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Die zu dieser Late Night eingeladenen BesucherInnen können sich nach allen Regeln der Kunst in das vollkommen dunkle Ruhmloch Grotto hineinbegeben, ohne genau zu wissen, was sie darin erwartet, oder begnügen sich im Warteraum mit den Darbietungen eines verjüngten Doubles des Künstlers. Gerhard Veismann lebt als Künstler in Wien, ehemals Geschwister Odradek.
Teil 2 der 2011 mit Miriam Bajtala begonnenen Reihe im verdunkelten k48.

Performance: Montag, 07.05.12, 21 Uhr - nachts (!)
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Projekt 31: Improvisation: encounter Philipp Gehmacher / Burkhard Stangl
Parallele Realitäten : Zwei Wiener Protagonisten aus Tanz und Musik, zwei romantische Konzeptualisten, begegnen einander erstmals und im Kontext einer Improvisation.

Den Ausgangspunkt bilden konzeptuelle Fragestellungen zu Improvisation als Konfrontation mit Geschichte, Ausbildung, Politik, als Möglichkeit diesen Faktizitäten gewahrzuwerden, sie zu benennen, anstatt ihnen ausweichen – Improvisation als Ort für Dissens und Archäologie des eigenen Feldes. "…a potential knot of gestures already lies inside one simple gesture…" (Boris Charmatz).
Im Anschluss Gespräch mit dem belgischen Kultursoziologen und Tanzwissenschen-schafter Rudi Laermans. Kuratorin: Martina Hochmuth, Musée de la danse, Rennes

Improvisation: Donnerstag 15.03.12, 19 Uhr
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Sieben Projekte des Verein Olliwood.

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